Bewilligungen September 2018

30’000 Franken für das Projekt „medizinische und soziale Betreuung von nomakranken Kindern in Burkina Faso und Niger“, Burkina Faso und Niger (Sentinelles)

Die chronische Unterernährung in den beiden Ländern Burkina Faso und Niger bilden den Hauptgrund für die Noma-Erkrankung. Noma ist eine rasant fortschreitende Verwesungserkrankung und führt zu einer zentralen oder seitlichen Zerstörung und Entstellung des Gesichts und nicht selten zum Tod. Häufig sind Kinder betroffen, deren Immunabwehr geschwächt ist. Ziel des Projektes ist es, für rund 340 nomakranke Kinder im Niger und 100 Kinder in Burkina Faso die medizinische Versorgung und im Bedarfsfall die Wiederherstellungsoperationen zu gewährleisten. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts ist die soziale Betreuung der betroffenen Kinder und ihrer Familien.

30’000 Franken für das Projekt „Ilitha East London - Lichtblicke“, East London, Südafrika (Stiftung Aids & Kind)

Rund um die Hafen- und Autobaustadt East London in Südafrika leben die meisten Menschen in grosser Armut. Viele kommen ohne Ausbildung aus den ländlichen Gebieten mit der Hoffnung auf Arbeit in die Stadt. Viele Wanderarbeiterfamilien stranden in den Aussenquartieren der Stadt ohne Zugang zu Toiletten und einer Gesundheitsversorgung. Die HIV-Rate ist in der ganzen Provinz sehr hoch und liegt weit über dem nationalen Mittelwert. Ziel des Projektes ist es, mit Wohnraum und Gesundheitschecks durch eine mobile Klinik, Hausbesuchen durch Sozialarbeiter und Förderung von Sportaktivitäten, die Gesundheit der Schulkinder der Primarschule Nkwezana Primary School in East London zu verbessern. Des Weiteren sollen Eltern und Aufsichtspersonen in einer siebenwöchigen Schulung zum Thema „sexuelle und reproduktive Gesundheit und HIV-Prävention“ sensibilisiert werden. Ergänzend geplant ist ein Beratungs- und Therapieangebot für rund 700 Jugendliche.

20'000 Franken für das Projekt „Unterstützung beim Wiederaufbau erdbebengeschädigter Häuser im ländlichen Distrikt Ramechhap“,Nepal (Medair, Nothilfe und Wiederaufbau)

Am 25. April sowie am 12. Mai 2015 erlebte Nepal schwere Erdbeben mit verheerenden Auswirkungen. Rund 9‘000 Menschen verloren ihr Leben, mehr als 600‘000 Familien wurden obdachlos. Besonders stark traf es die ländliche Bergregion Ramechhap: 91% der Häuser im Bezirk wurden zerstört oder für unbewohnbar erklärt. Hauptziele des Projektes sind, die Bedürftigen bei der sicheren Räumung ihrer beschädigten Häuser zu unterstützen und ihnen gleichzeitig mit Baumaterial und Transportmittel beim Wiederaufbau zu helfen. Des Weiteren werden Maurer vor Ort mit Auffrischungstrainings spezifisch geschult und die Bevölkerung im Bereich „sicheres Bauen“ sensibilisiert. Das Projekt zielt auch darauf ab, eine verbesserte sanitäre Situation sowie ein gutes Hygieneverhalten der Familien zu erreichen.

20’000 Franken für das Projekt „Bau und Sanierung der Grundschule Notre Dame in Diourbel“, Senegal (Hand für Afrika)

Die Schule Notre Dame liegt in Diourbel in Senegal, rund 150 Kilometer von der Hauptstadt Dakar entfernt. Infolge der schwindenden Rentabilität des Erdnussanbaus und der zunehmenden Wüstenbildung in der Umgebung hat sich die Verarmung zusätzlich verstärkt. Die Schule wurde im Jahr 1957 erbaut. Mittlerweile sind die räumlichen Verhältnisse sehr beengt und die Strukturen veraltet, was die Unterrichtsqualität erheblich verschlechtert. Hinzu kommt, dass mit dem Bevölkerungswachstum auch die Zahl der Schulkinder stark zugenommen hat. Ziel des Projektes ist es, einen dreistöckigen Schulblock mit zwölf Klassenzimmern und sechs weiteren renovierten Klassenzimmern sowie einem Schulverwaltungsgebäude zu errichten.

30’000 Franken für das Projekt „Soziale Integration alleinstehender Frauen in Tadschikistan“, Tadschikistan (Freunde von Nuri Umed)

In Tadschikistan ist der Anteil der alleinstehenden Frauen sehr hoch, da sich viele Männer über viele Jahre hinweg auf Arbeitssuche im Ausland befinden. Einige gründen dort eine zweite Familie und lassen vielmals ihre tadschikische Frau mit Kindern alleine zurück, oft ohne jegliche finanzielle Unterstützung. Nuri Umed wurde 2009 gegründet und unterstützt mit diesem Projekt betroffene Frauen mit der Förderung von Selbsthilfe-Komitees, Beschaffung von rechtlichen Dokumenten, landwirtschaftlichen Ausbildungen und dem Aufbau einer Saatgut-Bank sowie kulturellen Anlässen und der Vertretung der Anliegen der Frauen bei den Behörden.

50’000 Franken für das Projekt „Prävention und Kampf gegen häusliche Gewalt“, Verwaltungskreis Bandigara, Mali (IAMANEH)

Seit 2010 durchlebt Mali eine schwere Krise: Putschende Militärs stürzten den Präsidenten, während gleichzeitig im Norden des Landes eine Touareg-Rebellion und islamische Extremisten die Einheit des Landes gefährdeten. Zudem herrscht im gesamten Sahel aufgrund schlechter Ernten eine Ernährungskrise. Rund 500'000 Menschen mussten aus ihren Heimatorten fliehen und in anderen Landesteilen Malis oder ausserhalb des Landes Zuflucht suchen. Kulturell ist die Bevölkerung sehr patriarchal geprägt und die Krise hat die Situation der Frauen zusätzlich verschlechtert. Häusliche Gewalt ist stark verbreitet und es ist für Frauen kaum möglich, Hilfe zu suchen oder anzunehmen. Auch haben Frauen kein Recht auf eigenes Land und leben somit in kompletter Abhängigkeit von ihren Männern. Ziel des Projektes ist es, in sieben Gemeinden im Verwaltungskreis Bandigara die Bevölkerung auf die Rechte von Frauen und Mädchen zu sensibilisieren sowie eine Aufklärung zur Gleichberechtigung innerhalb der Gemeinden hervorzubringen. Mit diesem Projekt werden zudem die Synergien zwischen Gemeinde-, Gesundheits- und Justizbehörden verstärkt, um so die Fälle von Gewalt effektiv minimieren zu können.

15’000 Franken für das Projekt „Sozialbegleitungsprogramm“, Medellín, Kolumbien (Stiftung Presencia)

In den von Kriminalität gebeutelten Armenvierteln Medellíns in Kolumbien prägen Arbeitslosigkeit und Vernachlässigung den Alltag der Kinder: Eltern sind meistens nicht in der Lage, die Schulgebühren zu bezahlen und es fehlt ihnen die Zeit, um die Kinder in ihrer Entwicklung angemessen zu betreuen. Viele Kinder brechen die Schule vorzeitig ab, weil die Noten ungenügend oder sie gezwungen sind, zum Unterhalt der Familie beizutragen. Mit dem Projekt sollen die fehlenden finanziellen und sozialen Ressourcen der Bewohner der Armenviertel verbessert werden. Konkret erhalten die Begünstigten finanzielle Unterstützung, um Ausbildungsgebühren zahlen zu können und bei Bedarf individuelle schulische Nachhilfe. Zudem werden den Familien Workshops angeboten, um ihre Sozialkompetenzen und ihre Selbstbestimmung zu erweitern.

100’000 Franken für das Projekt „Skills Construction, Aufbau einer dualen Lehrlingsausbildung im Baubereich BTN18“, Chumey und Dekiling, Bhutan (Helvetas)

Bhutan hat in den letzten 30 Jahren zwar Fortschritte im Bereich Bildung und Gesundheit gemacht, dennoch zählt es statistisch immer noch zu den ärmsten der Welt. Über 60% der Bevölkerung leben von der Land- und Forstwirtschaft. Ziel des Projektes ist es, eine duale Berufsausbildung analog zum schweizerischen Lehrlingswesen im Bauwesen aufzubauen. Diese soll in den beiden Berufsschulen von Chumey (Bumthang) und Dekiling (Sarpang) aufgebaut werden und mit Einbezug von sechs Baufirmen Bildungsangebote für rund 2‘000 junge Frauen und Männer zwischen 16 und 24 Jahren aus ganz Bhutan schaffen. Die duale Berufsausbildung soll mittels einer Public Private-Partnerschaft realisiert und angeboten werden. Mit diesem Ansatz können die beteiligten Arbeitgeber die Fähigkeiten der ausgebildeten Männer und Frauen besser erkennen und Anstellungen direkt vermittelt werden. Der Projektschwerpunkt liegt in der Aus- und Weiterbildung von firmeninternen Lehrmeister und dem Lehrpersonal an den Berufsschulen. Mit der Einführung des Lehrlingsprogramms sollen die Öffentlichkeit für Bauberufe sensibilisiert und Berufsverbände gebildet werden. Die Organisation arbeitet eng mit den Ministerien für Bildung und Arbeit zusammen und strebt eine nachhaltige Verbesserung der Berufsbildung an.

10’000 Franken für das Projekt „Bau einer Maniok-Verarbeitungsanlage im Dorf Yatiakhori“, Guinea (Nouvelle Planète)

Dank regelmässigen Niederschlägen werden in Guinea das ganze Jahr Reis, Erdnüsse, Maniok und Gemüse angebaut. Trotzdem leben viele Menschen in ärmlichen Verhältnissen, weil es kaum Möglichkeiten und Infrastruktur gibt, die Produkte zu verarbeiten oder zu lagern. Ziel des Projektes ist, im Dorf Yatiakhori eine Verarbeitungsanlage für Maniok zu errichten. Zudem sollen die 42 Mitglieder der Gruppierung Mounafanyi de Yatikhori in der Bedienung der Anlage geschult und fachliche Unterstützung bei der Vermarktung der Produkte angeboten werden. Dadurch können die Lebensbedingung von rund 1‘500 Personen nachhaltig verbessert werden.

40’000 Franken für das Projekt „Den Griff der Armut lockern, Sunsaris Kinder wachsen geschützt auf“, Itahari, Nepal (Stiftung SOS Kinderdorf Schweiz)

In Nepal leben rund 30 Millionen Menschen, davon über die Hälfte unter der internationalen Armutsgrenze von 1.25 US-Dollar am Tag. Die stark wachsende Stadt Itahari grenzt an die Region Sunsari Distrikt in der südöstlichen Verwaltungszone Nepals. Ziel des Projektes ist es, in zwei Gemeinden der Stadt die Lebensbedingungen von rund 150 Familien zu verbessern. Die Eltern arbeiten als Tagelöhner oder gehen landwirtschaftlichen und handwerklichen Tätigkeiten nach und die Kinder sind oft ohne Schutz und Betreuung auf sich alleine gestellt. Das Projekt umfasst eine breite Unterstützung und Beratung in den Bereichen Schutz und Betreuung, Einkommensförderung sowie Bildung und Gesundheit. Mit der Gemeinde sollen Schutzmechanismen für Kinder etabliert und der Zugang zur Schule verbessert werden. Zudem werden die Familien in ihrer Finanzplanung unterstützt und in Workshops für eine ausgewogene Ernährung sowie die Nutzung und Wartung von sanitären Anlagen sensibilisiert.

50’000 Franken für das Projekt „Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Not“, Kambodscha (Eco Solidar)

Das Bildungssystem in Kambodscha ist sehr schlecht. Da es den meisten Eltern nicht möglich ist, für die Schulgebühren aufzukommen, bleiben die Kinder der Schule fern. Viele der Kinder und Jugendlichen gehen in die grösseren Städte, um dort Arbeit zu finden. Ohne elterliche Betreuung und Aufsicht ist die Gefahr gross, dass viele Kinder verwahrlosen und drogenabhängig werden. Die Organisation möchte mittels Stipendien an die ärmsten Familien den Schulbesuch ihrer Kinder sichern. In Berufslehren werden die Jugendlichen in Mechanik, Gastronomie, Hotellerie, Landwirtschaft, Schönheitspflege und im Frisieren ausgebildet. Nach dem Aufbau des Retraiten Zentrums seit 2017, welches zu 80% fertiggestellt ist, sollen nun weitere Ausbildungsplätze für junge Berufslernende dazukommen. Ab Herbst 2018 soll dieses als Sozialunternehmen funktionieren und Einkommen für den künftigen Betrieb generieren.

50’000 Franken für das Projekt „Aradu Pi Fur, eine Jugendbildungsinitiative in wirtschaftlich orientierter Landwirtschaft im Distrikt Zombo“, Uganda (CO-Operaid)

Das Projektgebiet, der Distrikt Zombo an der Grenze zum Kongo, ist eine unterentwickelte ländliche Region Ugandas mit wenig Infrastruktur. Der Distrikt war während des Bürgerkriegs in Nord-uganda als Randregion unsicher und von grenzüberschreitenden Konflikten im Kongo betroffen. Mehr als zwei Millionen Waisenkinder leben in Uganda, die Hälfte davon sind Aids-Waisen. Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, Einkommen aus der Landwirtschaft zu generieren und verbesserte Lebensbedingungen für bedürftige Jugendliche und ihre Familien zu schaffen. Rund 600 Jugendliche erwerben Berufswissen in der Landwirtschaft, 24 Jugendbauerngruppen verbessern durch Wertsteigerung und gemeinsames Marketing den Absatz ihrer landwirtschaftlichen Produkte. Für die Ausbildung sorgen rund 20 lokale Lehrmeister und eine Berufsschule mit marktorientierten Kursen.

10’000 Franken für das Projekt „Academy of creativity, L’art au service de l’education, Projet de développement psychosocial des enfants et des jeunes par l‘art“, Port Elizabeth, Südafrika (Imbewu)

In der Provinz Cap Oriental in Port Elizabeth in Südafrika herrscht eine grosse Armut und Unsicherheit. Rund 80% der Kinder leben nicht mit ihren Eltern zusammen. Ziel des Projektes ist es, in Zusammenarbeit mit Gemeinde und Lehrern rund 450 Jugendliche in ihren schulischen Aufgaben zu unterstützen und in den Themenbereichen AIDS, Drogen und Alkohol aufzuklären. Zudem soll den Kindern mit Angeboten in den Bereichen Kunst, Musik und Theater ein Rahmen geboten werden, wo sie sich nach der Schule sicher aufhalten und lernen können. So sollen die Jugendlichen ihre Kompetenzen verbessern und auf ein selbstbestimmtes Leben ohne Gewalt und Drogen vorbereitet werden.

50’000 Franken für das Projekt „Mental health program to treat post traumatic stress disorder among former child soldiers“, Bezirk Nwoya, Uganda (OMOANA)

Von 1986 bis 2006 herrschte in Norduganda ein anhaltender Konflikt. In dieser Zeit wurden schätzungsweise 30‘000 Kinder entführt und zu Soldaten ausgebildet. Die heutige Situation in Uganda ist friedlich. Allerdings leiden bis zu 50% der ehemals entführten Jugendlichen und jungen Erwachsenen heute noch an den psychischen Folgen dieser Entführung und weisen Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung auf. Zusammen mit einer lokalen Partnerorganisation im Bezirk Nwoya wurde ein Ausbildungszentrum für Landwirtschaft sowie ein Mikrokredit-Programm für vom Krieg betroffene Jugendliche aufgebaut. Beide Programme begünstigen sowohl die ökonomische Stärkung als auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Einbindung kommunaler Garten- und Selbsthilfegruppen. Mit dem Projektbeitrag ermöglicht die Organisation den Jugendlichen zudem eine traumafokussierte Begleitung durch lokale Therapeuten.

5’000 Franken für das Projekt „Unterstützung für die Universität Alecu Russo in Bãlţi“,  Bãlţi, Moldauische Republik (Prof. Dr. Thomas Wilhelmi)

Die Situation in der Moldauischen Republik und speziell an der staatlichen Universität „Alecu Russo“ in Bãlţi ist sehr unbefriedigend. Die Universität erhält vom Staat zu wenig Geld, um einen angemessenen Betrieb aufrechtzuerhalten und muss somit hohe Studiengebühren erheben, die für viele Familien unbezahlbar sind. Mit dem ersuchten Betrag möchte Prof. Dr. Wilhelmi die Fachrichtung der deutschen Sprache und Literatur an der Universität „Alecu Russo“ stärken. Unter anderem sollen Studentinnen und Studenten mit Stipendien unterstützt, technische Ausstattung organisiert sowie Konferenzen und Workshops angeboten werden.

50’000 Franken für das Projekt „Bessere Verfügbarkeit, Qualität und Nutzung von Gesundheitsdiensten für Mütter und Säuglinge in den Bezirken Macina und Markala “, Mali (Terre des Hommes Lausanne-Kinderhilfe weltweit)

Die Mütter- und Säuglingssterblichkeit ist in Mali sehr hoch. Die Organisation möchte mit diesem Projekt eine Verbesserung der Fähigkeiten und des Wissens der Gesundheitsfachpersonen in 35 Kliniken der beiden Bezirke Macina und Markala erreichen. Konkret sollen die Umweltstandards in den Gebärsälen der Kliniken verbessert werden, dies insbesondere in den Bereichen Handhygiene, Abfallmanagement, Reinigung sowie Desinfektion. Des Weiteren sollen insgesamt 140 staatliche Mitarbeiterinnen kontinuierlich über drei Jahre hinweg zum Thema Geburtshilfe weitergebildet werden. Der Fokus liegt auf der notfallmedizinischen Geburtshilfe und Säuglingsversorgung. So können die Überlebenschancen von Müttern und Neugeborenen erheblich verbessert werden.

15’000 Franken für das Projekt „Wenn Eltern von Kindern lernen“, Gemeinden Padre Chupa und Motilon Chupa, Ecuador (Verein CIELO AZUL)

In Ecuador ist der Graben zwischen Arm und Reich ausgesprochen gross: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, in ländlichen Gebieten leiden mehr als die Hälfte der Kinder unter vier Jahren an Unterernährung und 1,5 Millionen (40%) Kinder müssen arbeiten. In den beiden Gemeinden Padre Chupa und Motilon Chupa sollen an den staatlichen Schulen Schulgärten angelegt und zusammen mit den Schülerinnen und Schülern Gemüse angebaut werden. Dadurch kann den Kindern Zugang zu einer ausgewogenen Ernährung ermöglicht und ihre Gesundheit verbessert werden. Gleichzeitig können durch den Gemüseanbau die Familien unterstützt werden. Hiervon profitieren pro Dorf rund 15 Familien, vorwiegend Frauen und Kinder, da die Männer oft nur am Wochenende zuhause sind. Sie werden darin geschult, umweltschonend anzubauen und ausgewogene Mahlzeiten zubereiten zu können.

30’000 Franken für das Projekt „Nahrung und Wasser für die Menschen im Bezirk Pageri“, Bezirk Pageri, Sudan (Schweizerisches Rotes Kreuz)

Seit 2013 herrscht Krieg im Süd Sudan und sind in der Folge rund zwei Millionen Menschen innerhalb des Landes oder in Nachbarstaaten geflohen. Tausende Menschen sind vom Hungertod bedroht, Millionen auf Hilfe angewiesen. Ziele des Projektes sind, die Unterernährung und übertragbaren Krankheiten im Bezirk Pageri zu minimieren und den Zugang zu sauberem Trinkwasser, Hygiene und sanitären Einrichtungen zu ermöglichen. Unter anderem sollen rund 2‘600 Säuglinge und Kleinkinder Spezialnahrungsmittel erhalten. In Selbsthilfegruppen werden Mütter und Betreuerinnen in der Ernährung von Säuglingen geschult. Zudem lernen Mitglieder von Dorfgemeinschaften, wie man Probleme mit psychosozialer und sexueller Gewalt verhindern kann. Für den Zugang zu Trinkwasser werden neue Bohrungen vorgenommen und alte Wasserstellen instand gesetzt oder gewartet. Somit wird für mindestens 11‘000 Mitglieder von Dorfgemeinschaften sauberes Wasser gewährleistet. Für die Verbesserung der Hygiene werden zudem rund 100 Haushalte beim Bau einer eigenen Latrine unterstützt.

30’000 Franken für das Projekt „Landwirtschaft in Swanetien/Grosser Kaukasus“, Georgien (PRO MESTIA Georgien)

Swanetien ist ein Hochgebirgstal und eine wenig entwickelte Randregion in Georgien nahe der russischen Grenze. Um die Existenzgrundlage der Bevölkerung zu verbessern, sollen in Zusammenarbeit mit dem Staat landwirtschaftliche Genossenschaften eingerichtet und die Versorgung mehrerer Gebiete verbessert werden. So sollen in den geografisch tieferliegenden Gemeinden grössere Gewächshäuser errichtet werden, um dadurch auch die höherliegenden Gemeinden ausreichend mit Nahrung versorgen zu können. Zudem sollen Kleinmaschinen und Geräte zum gemeinsamen Gebrauch angeschafft werden. So werden die Kosten minimiert und die Projekte werden untereinander vernetzt. Die Bauern in den Genossenschaften werden in Kursen weitergebildet, um das Knowhow in der Landwirtschaft weiter verbessern zu können.

20’000 Franken für das Projekt „Ökologie und Landwirtschaft im trockenen Osten Simbabwes: Trainingszentrum PORET in Chaseyamam Distrikt“, Manicaland Provinz, Simbabwe (FEPA – Fonds für Entwicklung und Partnerschaft in Afrika)

Die anhaltende schlechte Wirtschaftslage und wiederkehrende Dürreperioden stellen eine Bedrohung für eine positive Entwicklung im Osten von Simbabwe dar. Die Zielgruppe und Mitwirkenden dieses Projektes sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in einer benachteiligten und degradierten Landwirtschaftszone im Tiefland der Distrikte Chimanimani und Chipinge, Manicaland Provinz. Hier soll ein Trainingszentrum aufgebaut werden, um mit anschaulichen Beispielen nachhaltige Landwirtschaftstechniken vermitteln zu können. Mindestens 100 lokale Bauernfamilien können so ihre Anbaumethoden anpassen und ihr Wissen erweitern. Zusätzlich wird es ein praktisches Beratungs- und Betreuungsangebot im Trainingszentrum und auf den Feldern geben.

30’000 Franken für das Projekt „Hilfe für Opfer von sexueller Gewalt“, Pietermaritzburg, Südafrika (Terre des Hommes Basel – Perspektiven für Jugendliche)

Südafrika ist von extremer struktureller Gewalt geprägt: 37% der Frauen an der Ostküste haben bereits eine Form von sexueller oder häuslicher Gewalt erfahren müssen. Das Leben im Harry Gwala Distrikt, südlich von Pietermaritzburg, ist traditionell und patriarchal geprägt. Alte und junge Männer sehen in der Gewaltausübung gegen Frauen und Kinder häufig kein Problem und erachten diese teilweise als ihr Recht. Die spezifischen Ziele des Projektes sind ein verbesserter Zugang zu medizinischer und psychosozialer Begleitung und Sensibilisierung innerhalb der Familien. Zusätzlich sollen die Gemeinden und insbesondere junge und alte Männer aktiv gegen sexuelle und strukturelle Gewalt vorgehen und Institutionen (Spitäler, Schulen, Gerichte, Polizei, Sozialbehörden) adäquate Dienstleistungen für die Opfer erbringen können. Hierfür werden mit Betroffenen Spieltherapien, laufende Beratungen sowie HIV-Tests durchgeführt. Zudem organisieren ausgebildete Botschafter in Primarschulen Workshops zur Sensibilisierung der Kinder und Hausbesuche, um den Betroffenen direkte Unterstützung anbieten zu können.

40’000 Franken für das Projekt „Absatz statt Armut: Verkaufsförderung für Kleinbauern“, Gemeinde Minas Novas, Brasilien (vivamos mejor)

Aufgrund harter klimatischer Bedingungen und veralteter Produktionsmethoden lebt die Hälfte der Kleinbauern in der Gemeinde Minas Novas im Jequitinhonha-Tal im Nordosten des Bundesstaats Minas Gerais in Armut. Die Erzeugnisse ihrer Betriebe sind von ungenügender Qualität und Quantität. Zudem gibt es nur wenige Möglichkeiten, wo die Bauern ihre Produkte verkaufen können. Dieses Projekt unterstützt 180 Bauernfamilien dabei, mit organisierten Marktverbänden die lokalen Absatzkanäle zu erreichen. Die Kleinbauern lernen nachhaltiger und in guter Qualität zu produzieren und erhalten Unterstützung bei der Vermarktung ihrer Produkte und dem Verhandeln und Abschliessen von Lieferverträgen mit Schulen und Supermärkten. Besonders innovative Kleinbauern erhalten mit der BIO-Zertifizierung ihrer Höfe einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil. Das Projekt wirkt damit auch der Abwanderung von Kleinbauern im Jequitinhonha-Tal entgegen.

40’000 Franken für das Projekt „Fruchtbarer Boden und Ernährungssicherheit dank nachhaltiger Landwirtschaft für Bäuerinnen in Tikaré und Rouko und ihre Familien“, Region Centre-Nord, Burkina Faso (Projektphase 2018-2020) (Fastenopfer)

Burkina Faso rangiert im UN Human Development Index (HDI 2016) auf Platz 185 von 188 Ländern und nach Schätzungen der Weltbank leben immer noch 40% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Fast 80% lebt von der Landwirtschaft und Viehzucht. Die Region Centre-Nord ist bekannt für trockenes Klima, hohe Nahrungsmittelunsicherheit und Arbeitskräftemangel wegen der Goldschürfstätten. Die Böden sind nicht vor Erosion geschützt und nährstoffarm. Das Projekt hat zum Ziel, die Ernährungssicherheit zu verbessern, indem nachhaltige und an das Klima angepasste landwirtschaftliche Methoden vermittelt werden. So sollen in mehreren Basisgruppen (insgesamt rund 966 Mitglieder) Ausbildungen in der Agrarökologie durchgeführt, ein gemeinsamer Getreidespeicher gebaut und eine Geflügelzucht aufgebaut werden. Der Projektbeitrag wird einmalig für die gesamte Projektphase 2018-2020 gesprochen.

30’000 Franken für das Projekt „Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Neugeborenen in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung Haitis“, Petit-Goave und Grand-Goave, Haiti (Enfants du Monde)

Das Gesundheitssystem von Haiti weist die schlechtesten Indikatoren weltweit auf. Die Sterblichkeitsrate ist sehr hoch, bei 100‘000 Neugeborenen gibt es rund 360 Todesfälle. Die unzureichende Nutzung von qualifizierter medizinischer Pflege vor, während und nach der Entbindung erklärt teilweise diese Situation: Nur knapp 37% der Geburten finden in Begleitung von qualifiziertem Personal statt. Das Programm zielt auf die Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung von Müttern und Neugeborenen in den Krankenhäusern der Region von Petit-Goave und Grand-Goave ab (70 km südlich von Port-au-Prince). In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium sollen der Zugang zu medizinischen Diensten und qualifiziertem Personal verbessert und die Qualität der medizinischen Versorgung in den Gesundheitszentren und Krankhäusern erhöht werden.

30’000 Franken für das Projekt „Frauen stärken, Reis säen“, Gemeinde Giah, Ghana (Opportunity International Schweiz)

Die Upper East Region im Norden Ghanas ist die zweitärmste Region des Landes. Noch immer ist diese weitgehend vom wirtschaftlichen Wachstum des Landes ausgeschlossen, obwohl sie als „Brotkorb Ghanas“ den Agrarsektor bedient. 80% der dort lebenden Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft mit dem Anbau von Reis, Mais, Kassawa und Gemüse. Mit diesem Projekt sollen mit hochwertigem Saatgut und Dünger die Ernteerträge verdoppelt werden und es soll ein langfristiger Absatzmarkt durch regionale Abnehmende entstehen. 300 Reisbäuerinnen der Gemeinde Giah werden mit landwirtschaftlichen Krediten und Schulungen dabei unterstützt, ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten auszuweiten. Da die Frauen ihr erhöhtes Einkommen für die Versorgung und Ausbildung ihrer Kinder nutzen können, verbessern sich gleichzeitig auch die Lebensbedingungen der Familien.

60’000 Franken für das Projekt „Wirksame HIV-Behandlung als Vorbeugung“, Distrikte Butha Buthe und Mokhotlong, Lesotho (SOLIDAR MED)

Lesotho ist ein kleines Land im südlichen Afrika mit knapp 2,1 Millionen Einwohnern. Über 40% der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Beinahe 25% der Erwachsenen sind mit HIV infiziert, weshalb die Lebenserwartung in den letzten Jahren auf unter 50 Jahre sank. Mit diesem Projekt möchte die Organisation das Gesundheitssystem in den Distrikten Butha Buthe und Mokhotlong verbessern. Hauptzielgruppe des Projektes sind rund 213‘000 Einwohnerinnen und Einwohner der beiden Distrikte mit besonderem Fokus auf HIV-Patientinnen und -Patienten. Ziele des Projektes sind, einen einfachen Zugang für die Bevölkerung zu HIV-Tests zu ermöglichen, HIV-positive Menschen in regelmässige Behandlungen einzubinden und ihnen Zugang zu Viruslast-Messungen zu ermöglichen. Zudem wird das medizinische Fachpersonal in den drei Spitälern und 19 Gesundheitszentren beraten, geschult und auf lebensbedrohliche Krankheiten sensibilisiert. Begleitend wird mit dem Schweizerischen Tropen- und Public-Health Institut, der Abteilung Biomedizin der Universität Basel und dem Gesundheitsministerium Lesothos eine intensive Feldforschung gegen die Ausbreitung von HIV durchgeführt.

15’000 Franken für das Projekt „Night Shelter in Kolkata, Hort und Obdach für Kinder von Sexarbeiterinnen“, Calcutta, Indien (Stiftung Calcutta Project Basel)

Die Stiftung wurde vor über 20 Jahren von Studierenden der Uni Basel gegründet und wird auch heute noch von Studierenden ehrenamtlich geführt. Im Rotlichtviertel Sonagachi in Calcutta wachsen unzählige Kinder von Prostituierten unter schwierigsten Bedingungen auf. Der im Jahr 2002 eröffnete Kindergarten bietet diesen Kindern an drei Nachmittagen in der Woche einen sicheren Hort und eine fürsorgliche Betreuung während der Arbeitszeiten ihrer Mütter. Seit 2009 haben die Kinder auch die Möglichkeit, über Nacht zu bleiben, wenn die Mütter nachts arbeiten gehen. Mit diesem Projekt werden die Kinder vor Missbrauch geschützt, in ihrer Entwicklung und auf ihrem schulischen Werdegang unterstützt. Mit dem Projektbeitrag kann die Organisation den Betrieb des Hortes aufrechterhalten und so den Kindern ein zweites Zuhause bieten.

60’000 Franken für das Projekt „Therapie von Beckenbodenbeschwerden / urogenitaler Deszensus in Uganda“, Uganda (Projektphase 2018-2021) (Dr. Med. Verena Geissbühler)

Dr. med. Geissbühler arbeitet seit mehreren Jahren im Rahmen von zweiwöchigen Kurzeinsätzen in zwei Spitälern in Mbarara und in der Nähe des Bwindi Nationalparks. Ziele des Projektes sind, die beiden Kliniken bei der Behandlung und bei Operationen der Frauen mit urogenitalem Deszensus zu unterstützen. Beim urogenitalen Deszensus handelt es sich um Defekte des Beckenbodens, welche bei schweren Geburten entstehen können. Zu den Symptomen gehören Blasen-, Darm- oder auch Sexualfunktionsstörungen. Aufgrund dessen ziehen sich die betroffenen Frauen aus der Gesellschaft zurück und können ohne Behandlung oft nicht mehr arbeiten. Mit Weiterbildungen in der Deszensuschirurgie sollen mit dem lokalen medizinischen Personal ein Beckenbodenzentrum aufgebaut werden. Mit dem Projekt sollen gleichzeitig die ugandischen Gesundheitsbehörden sensibilisiert werden. Der Projektbeitrag wird einmalig für die gesamte Projektphase 2018-2021 gesprochen.

30’000 Franken für das Projekt „Konflikte nachhaltig lösen und geschlechtsspezifische Gewalt reduzieren“, Casablanca, Marokko (Christlicher Friedensdienst)

Häusliche Gewalt ist in Marokko weit verbreitet. Studien belegen, dass 82% aller marokkanischen Frauen Opfer von physischer oder psychischer Gewalt in der Ehe werden. Ziel des Projektes ist es, die geschlechtsspezifische Gewalt in Casablanca mit Hilfe von Mediation zu reduzieren. Der Einbezug der Männer bei Konfliktlösungen fördert die Nachhaltigkeit massgeblich. Durch die weitere Ausbildung von Multiplikatoren in der Gesellschaft erreicht das Projekt sehr viele Menschen. Studentinnen und Studenten werden in das Konzept der Mediation eingeführt und für gewaltfreie Lösungssuche bei Konflikten sensibilisiert. Die Verbindung von individueller Stärkung und Gemeinschaftlichkeit soll zu einer allgemeinen Reduktion geschlechtsspezifischer Gewalt in Marokko beitragen.

35’000 Franken für das Projekt „Entminungsprojekt in Laos: Erhöhte Sicherheit und Armutsbekämpfung dank Räumung von Streumunition“, Khammouane Provinz, Laos (Welt ohne Mienen)

Die Folgen des Vietnamkrieges sind in Laos immer noch spürbar: Kein Land der Welt wurde damals – gemessen an der Einwohnerzahl – so stark bombardiert wie Laos. Die amerikanische Armee flog von 1964-1975 insgesamt 580‘000 Angriffe und hat dabei 270 Millionen Streumunition abgeworfen. Schätzungsweise 30% davon sind nicht explodiert und behindern heute die Entwicklung des Landes und die Armutsbekämpfung. Mit diesem Projekt soll die Entminung einer rund 800‘000 Quadratmeter grossen Fläche in der Khammouane Provinz erfolgen. So werden die Sicherheit der rund 380‘000 im Gebiet lebenden Personen langfristig erhöht und wertvolles Agrarland wieder nutzbar gemacht. Mit 59 Risikoaufklärungsbesuchen werden in verschiedenen Dörfern mit gegen 20‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf die Gefahr sensibilisiert und lernen sich vor Unfällen zu schützen.

20’000 Franken für das Projekt „Sambhali Haus in Jodhpur, Rajasthan“, Jodhpur, IndieN (Verein Sambhali Switzerland)

Die Organisation hilft Kindern und Frauen aus unterprivilegierten Schichten in Jodhpur und der Projektbeitrag kommt einer wichtigen Institution als Anlaufstelle für benachteiligte Menschen zugute. Um weiterhin professionell arbeiten zu können, benötigt die Organisation mehr Platz und soll eine Anlaufstelle mit Beratungszentrum für Frauen in Not eingerichtet werden. Es entstehen Räume zur Durchführung von Workshops, neue Arbeitsplätze für Mitarbeitende und ein Lager für Unterrichtsmaterialien. Mit diesem Projekt wird eine sichere Basis für die Organisation errichtet und finden hilfesuchende Frauen Schutz und Unterstützung.

300’000 Franken für das Projekt „Chronic Diseases Clinic Ifakara (CDCI)“, Ifakara, Tansania (Schweizerisches Tropen- und Public-Health-Institut)

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt als langjähriges Schwerpunktprojekt den Aufbau und Betrieb der Chronic Deseases Clinic Ifakara, welche sich sowohl für die lückenlose Betreuungskette mit Prävention, HIV-Tests, HIV-Therapien wie auch die Langzeitbetreuung einsetzt. Seit der Gründung des St. Francis Referenzspitals in Ifakara vor 13 Jahren hat sich dieses Ambulatorium für chronische Krankheiten zu einer nicht mehr wegzudenkenden Anlaufstelle für über 9‘000 Menschen sowie zu einem Zentrum für AIDS-Forschung und Ausbildung entwickelt. Seit der Inbetriebnahme der Klinik konnten über 100 Personen im Gesundheitssektor auf verschiedenen Stufen der Betreuung von HIV/AIDS-Patienten ausgebildet werden, wovon einige an anderen Kliniken des Landes ihr Wissen anwenden und weitergeben. Durch den Projektbeitrag konnte die HIV- und Tuberkulose-Betreuung einer ländlichen Bevölkerung massgeblich verbessert oder gar erst ermöglicht wer