Memorandum of Understanding

Ehemaliger Regierungspräsident Guy Morin und der stellvertretende Parteisekretär des CPC Shanghai Committees YING Yong unterzeichneten am 2. September 2016 das vierte MoU für die Jahre 2017 bis 2019.
Ehemaliger Regierungspräsident Guy Morin und der stellvertretende Parteisekretär des CPC Shanghai Committees YING Yong unterzeichneten am 2. September 2016 das vierte MoU für die Jahre 2017 bis 2019.

Die Städtepartnerschaft von Basel und Shanghai basiert auf einem Partnerschaftsvertrag, der am 19. November 2007 in Shanghai unterzeichnet wurde. Für jeweils drei Jahre definiert ein Memorandum of Understanding (MoU) diejenigen konkreteren Ziele der Zusammenarbeit, über welche man sich bereits im Vorfeld hatte einigen können. Die vereinbarten Ziele werden darauf von beiden Partnern nach Möglichkeiten umgesetzt, jedoch beschränken sich die tatsächlichen Aktivitäten nicht ausschliesslich auf Inhalte des MoU.

2. September 2016: Unterzeichnung Memorandum of Understanding 2017-2019

2017 konnte Basel bereits auf eine zehnjährige Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Shanghai zurückblicken. Am 2. September 2016 haben der ehemalige basel-städtische Regierungspräsident Guy Morin und der stellvertretende Parteisekretär des CPC Shanghai Committees YING Yong im Beisein von Regierungsrat Lukas Engelberger das vierte konsekutive MoU für die Jahre 2017 bis 2019 unterzeichnet.
 
„Die Städtepartnerschaft hat viele Projekte hervorgebracht, welche für Basel wie auch für Shanghai einen Mehrwert bedeuten – beispielsweise Kooperationen der Universität Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz mit Partneruniversitäten in Shanghai, ein Austauschprogramm für Führungspersönlichkeiten oder die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen“, erläutert Morin die Bedeutung der Unterzeichnung der Vereinbarung. Von 2014 bis 2016 sind insgesamt 23 Anliegen mit 20 involvierten Basler und Shanghaier Institutionen vollständig umgesetzt worden.
 

Kooperationen

Das MoU bestätigt die bisherigen Kooperationsbereiche Wirtschaft, Life Science und Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft, Standortmarketing, Kultur und Gesellschaft sowie den Austausch auf der Bezirksebene. Im Bereich  Life Science und Gesundheitswesen werden bestehende Kooperationen der Medizinischen Fakultät der Universität Basel, des Universitätsspitals Basel sowie des Universitäts-Kinderspitals beider Basel bezüglich Dienstleistungen und Forschung mit den Medical Schools der Universitäten von Fudan, Jiao Tong und Tongji sowie deren affiliierten Spitäler fortgeführt.

In den Bereichen Bildung und Wissenschaft bildet das Confucius Institute at the University of Basel weiterhin einen Schwerpunkt der Städtepartnerschaft. Zudem werden die bestehenden Kooperationen der Universität Basel mit der East China Normal University sowie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit den jeweiligen Partneruniversitäten fortgesetzt. Insbesondere wird ein Austauschprogramm für Führungspersönlichkeiten der FHNW mit dem Shanghai Economic Management College (SEMC) fortgeführt. Auch die bestehenden Kooperationsprojekte des Erziehungsdepartements des Kantons Basel-Stadt finden ihre Fortsetzung. 


Ausweitung der Zusammenarbeit

Im Bereich Wirtschaft wird nebst dem EuroAirport, den Schweizerischen Rheinhäfen und BaselArea neu auch das Congress Center Basel als Schwerpunkt ins MoU aufgenommen. Ziel ist eine Intensivierung der Zusammenarbeit im Kongresswesen. Zudem sollen die bestehenden Kooperationen der Universität Basel nach Möglichkeit auf zusätzliche Shanghaier Hochschulen ausgeweitet werden. Neben den bestehenden Partnerbezirken Xuhui und Jing’An soll im Weiteren der Austausch auf der Bezirksebene um den Distrikt Huangpu erweitert werden. Ziel ist es, den Aufbau eines Erlebniszentrums für chinesische Kultur für Jugendliche in Basel zu unterstützen.

Wünsche und Interessen von Stakeholdern werden gerne entgegengenommen und nach Möglichkeit im nächsten MoU integriert. Nehmen Sie Kontakt auf mit Josias Planta, Leiter Fachstelle Internationale Kooperationen (siehe Kontaktbox rechts oben).