Kooperationsprojekte im Gesundheitswesen

Der Basler Gesundheitsdirektor Dr. Carlo Conti und Dr. Hong HUANG, Deputy Director-General des Shanghai Municipal Health Bureau, unterschreiben ein Memorandum of Understanding.
Im Januar 2011 unterschrieben der Basler Gesundheitsdirektor Dr. Carlo Conti und Dr. Hong HUANG, Deputy Director-General, Shanghai Municipal Health Bureau, ein Memorandum of Understanding zwischen dem Universitäts-Kinderspital beider Basel und dem Shanghai Children’s Medical Center

Die seit 2007 mit dem Universitätsspital Basel als wichtigem Partner gelebte Städtepartnerschaft wird nachhaltig entwickelt. Mehrere gemeinsame wissenschaftliche Kooperationen zwischen Ärzten des Universitätsspitals Basel und verschiedenen Spitälern in Shanghai, das Partnerschaftsabkommen zwischen dem Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) und dem Shanghai Children’s Medical Center sowie die Summer Schools in Basel und in Shanghai zeugen von der erfolgreichen Zusammenarbeit beider Städte im Gesundheitswesen.

Im Januar 2011 nahm eine Shanghaier Gesundheitsdelegation an der Eröffnung des neuen UKBB-Gebäudes teil und unterschrieb ein Memorandum of Understanding zwischen dem Universitäts-Kinderspital beider Basel und dem Shanghai Children’s Medical Center.

Das Universitätsspital Basel kooperiert eng mit den Medical Schools respektive den affiliierten Spitälern der drei grössten Universitäten in Shanghai - Fudan, Jiao Tong und Tongji. Gegenseitige Arbeitsbesuche und wissenschaftliche Symposien haben die Zusammenarbeit seit Beginn der Partnerschaft laufend intensiviert.
In gegenseitigen Kooperationsverträgen, die 2016 erneuert werden konnten, ist die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit, der Austausch von talentierten Ärzten und jungen Forschenden sowie die Entwicklung von gemeinsamen Forschungsprojekten vorsehen.

Gemeinsame Forschungsprojekte

Ein Referent aus Shanghai hält einen medizinischen Vortrag.
Bild vergrössert anzeigen
Die Basler Bevölkerung profitiert von den internationalen Kooperationen, weil dadurch medizinische Versorgung und klinische Forschung auf hohem Niveau gewährleistet werden.

Im klinischen Bereich vertieften Ärzte und Wissenschafter aus beiden Städten ihre Zusammenarbeit u.a. in den Bereichen Magenkrebs, Lungenkrebs und Tumormarker, wo das Universitätsspital Basel mit der Tongji University Shanghai kooperiert oder in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, wo es eine Zusammenarbeit mit der Jiao Tong University Shanghai gibt. Dank dem grösseren Einzugsgebiet, das sich durch die zwei Städte ergibt, kann in Studien auf eine grössere Anzahl von Daten zurückgegriffen werden, was nachweislich zu einer wissenschaftlichen Qualitätserhöhung führt. Der Austausch und die entstehenden Netzwerke bieten zudem eine attraktive Plattform für die Rekrutierung von talentierten Wissenschaftlern sowohl in Basel als auch in Shanghai.

Der Nutzen für Basel und seine Bevölkerung

Von den Vorteilen der Kooperationen kann Basel nur dann profitieren, wenn das Universitätsspital Basel für unsere Partner in Shanghai als verlässlicher und international hoch bewerteter Partner auftreten kann. Und dies tut es: im renommierten Shanghai Jiao Tong World Ranking im Bereich Medizin belegt die Universität Basel einen Rang unter den ersten 50. Die Basler Bevölkerung profitiert von den internationalen Kooperationen, weil dadurch die medizinische Versorgung und die klinische Forschung auf hohem Niveau gewährleistet werden und weil das Universitätsspital als Partner der Universität Basel damit wichtige Voraussetzungen für die Prosperität in vielen Forschungsbereichen der Life-Sciences-Industrie schafft.

Weitere Auskünfte:
Prof. Regine Landmann
Advisor Foreign Affairs Universitätsspital Basel
regine.landmann@unibas.ch

Website des Universitätsspital Basel

Website des Universitäts- und Kinderspitals (UKBB)